Unsere Teichanlage

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in unseren Teichen, wo sich jetzt Forellen und Saiblinge wohl fühlen, Holz für das damalige Habernauer-Sägewerk angeschwemmt und angesammelt. Erst Anfang der 60-er Jahre wurden die Teiche als Fischteiche umfunktioniert und sind bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Im Frühjahr 2019 haben wir von der Jagersimmerl-Fischerei dann kleinere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wie z.B. die Erneuerung des Uferverbaus mit Lärchenrundholz. Heute wachsen in 8 voneinander abgetrennten Teichen, gespeist von dem Wasser der Alm,  Forellen und Saiblinge in diversen Größen heran.

Der Alm-Fluss

Die Alm entspringt aus dem Almsee am Fuße des Toten Gebirges. Als kalter Gebirgsfluss, der durch seine vielen Zuläufe nach und nach anwächst, zieht die Alm ihre Spuren durch das Almtal und mündet schlussendlich bei Fischlham in die Traun. Die Alm beheimatet nicht nur eine Vielzahl an Fischarten, sondern wird auch für die Produktion von Ökostrom genutzt. Auf einer Länge von ca. 50 Kilometern befinden sich rund 60 Kleinwasserkraftwerke. Auch die Jagersimmerl-Fischerei nützt den Strom vom hauseigenen Wasserkraftwerk.

Fischverarbeitung

Unsere Bio-Fische verarbeiten wir bei der Jagersimmerl-Fischerei selbst. Das geschieht im sogenannten "Kohlhäusl". Dieses kleine Häuschen bewohnte anno dazumal ein Köhler, der rund ums Haus seine Holzkohlemeiler beaufsichtigte. Später wurde es von unserer lieben Nachbarin Elli als Zweitwohnsitz genutzt. Heute befindet sich darin unser Verarbeitungsraum indem wir hochwertige Fisch-Produkte herstellen. Von Aufstrichen bis hin zur Fischsulz versuchen wir möglichst alles, was uns der Fisch bietet, zu verarbeiten. 

Die Alm beim Nissberg

Foto: Karl Redtenbacher